VITA



 

Der Weg:

  • Geboren:                  1956 in München
  • Begonnen,                in einer kleinen Schreinerei beim Großvater, im Alter v. 12 Jahren
                                        mit Kerzenständer, Schalen, Schnupfmaschine, Eisstock etc.
  • Berufung:                 74-78 Ingenieur Studium in München. Seither interessante Projekte 
  • Aus Faszination:      Ausbildung bei einem Bildhauer und Altarbauer, 1979
 


Heute:

  • Eigene Akzente:        Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit Kunst und
                                          gemeinsamen Atelierarbeiten mit befreundeten Künstlern
  • Ausstellungen:          Regelmäßig im Großraum München
  • Galerie:                    Vertreten in einer Münchner Galerie
  • Kunstverein:             Freisinger Mohr e.V. , Mitglied im Vorstand
  • Biennale Florenz:      Aktuell aufgefordert zur Teilnahme an der Biennale
  • Auftragsarbeiten:      Firma, Kirche, Verein, Privat ...

 

Stimmen:


Prof. Dr. Lysek,  anerkannter Kunstexperte,  Februar 2005
"Schauen wir uns seine Werke an, so finden wir natürlich eine entsprechende handwerkliche Fertigkeit, ohne die solche Arbeiten nicht gelingen können ... Und wer sich etwas Zeit nimmt, sich näher an die Werke herantastet, um einen intensiven Blick darauf zu werfen, der wird viel entdecken, kann auf Schritt und Tritt die Kunst Loibls erkennen, sein tiefes Gespür und seine Liebe zum Holz herauslesen" ...

Süddeutsche Zeitung,  Februar 2005
Endlich wird der Raum von Skulpturen wortwörtlich bevölkert, denn der Holzbildhauer Ludwig Loibl beschäftigt sich seit rund 20 Jahren hauptsächlich mit der Darstellung von Menschen. Dies macht er jedoch weniger in traditioneller Art, als vielmehr in einer reduzierten Form, die sich in einer ausgesprochen ehrlichen Vorgehensweise auf das Wesentliche konzentriert. Ehrlich in so fern, als Loibl einfühlsam mit dem Material arbeitet, ihm nur das nimmt, was es zu geben bereit ist ...  

Mit spielerischer Leichtigkeit wechselt er zwischen kleinen, stilisierten Akrobaten und monumentalen, archaischen Köpfen, die an die legendären Köpfe der Osterinseln erinnern. Die extrem schmalen, in die Länge verzerrten Häupter überzeugen durch ihre in sich gekehrte Stille, die durch nichts und niemanden zerstörbar zu sein scheint. Nicht zuletzt dank der durchdachten, massierten Präsentation sind gerade diese Arbeiten sehr eindringlich...
Zudem ist ihm offensichtlich ein gehöriges Maß an Humor zu eigen, was nicht nur die vier wild gestikulierenden Bayern untermauern...
Ganz anderer Machart sind die Bilder und Reliefs, sie sind nämlich nicht im klassischen Sinne gemalte Bilder, sondern Assemblagen aus übereinander geklebten Hölzern, die sich teils bemalt, teils naturbelassen zu bunten Kompositionen zusammenfinden.
Jedoch geht Loibl dabei mit der Farbe behutsam um, verwendet sie meist nur lasierend, so dass die charakteristische Maserung des Holzes noch sichtbar bleibt. Je sparsamer er dabei mit den formalen wie farblichen Elementen umgeht, desto spannender wirken die Ergebnisse.

KW-AG,   Firmenzeitung, Oktober 2005
Ludwig Loibl hat unserer Firma im September 2005 ein Werk überreicht, auf das wir sehr stolz sind. Auf einem Ehrenplatz gegenüber dem Haupteingang bekommen wir symbolisch den Chart der KW-AG, der unaufhaltsam nach oben zeigt, zur täglichen Motivation visualisiert. Wir sind überzeugt, dass auch die Kurve dieses charismatischen Künstlers steil nach oben gehen wird. Noch ist "ein echter Loibl" erschwinglich. Nachfragen nach Vernissagen häufen sich bereits ...

Süddeutsche Zeitung,  Oktober 2006:
    Freude am Experimentieren
    Holzbildhauer Ludwig Loibl überrascht immer wieder.
Wieder einmal war es zum Bersten voll, als Ludwig Loibl seine Ausstellung am Samstag Nachmittag eröffnete... Neben einem Dutzend unterschiedlich großer Vollskulpturen gibt es ebenso viele "Bilder" zu sehen, die aufgrund ihrer räumlichen Beschaffenheit besser als "Reliefs" zu benennen sind. Auch hier lässt Loibl seine handwerklichen Fähigkeiten in Form diverser Oberflächengestaltungen erkennen. Mal sind Holzsegmente auf gebürstete Metallplatten appliziert, mal in mit Gold belegte Brette hineingeschnitzt, was den Werken einen ungeheuer dekorativen Touch verleiht. Sehr ansprechend wirken auch die neuen Specksteinarbeiten, für die ein Flügel mit zweierlei Oberflächen exemplarisch sein mag ... 

Süddeutsche Zeitung,  Mai 2001
"Holz über Holz" heißt die sinnige Losung von Ludwig Loibl aus Dietersheim. Als Leinwand dient ihm Holz, worauf er Hölzer aus Eiche, Rotbuche, Fichte oder Lärche leimt. So entsteht etwa ein Häuserpanorama. Die individuelle Gestalt der Gebäude wird durch die unterschiedlichen Holzmaserungen betont und nur zart koloriert mit Acrylfarben, um den Charakter der Hölzer und somit der Gebäude herauszuarbeiten. Haus steht an Haus, verschmilzt zu einer Einheit, die dennoch Personalität erlaubt...
 



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